Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 
 Foto „Spaghetti al Pomodoro“ von Benreis via Wikimedia Commons
 

Nudeln gibt es in vielen Formen, die sich nicht nur optisch unterscheiden, sondern auch für unterschiedliche Gerichte geeignet sind. Lange Nudeln wie Spaghetti, Linguine oder Fettuccine passen besonders gut zu flüssigen oder cremigen Saucen. Kurze Nudeln wie Penne, Fusilli oder Farfalle eignen sich gut für kräftige Saucen, weil diese an der Oberfläche oder in den Hohlräumen hängen bleiben. Gefüllte Nudeln wie Ravioli, Tortellini oder Cannelloni werden oft mit Fleisch, Käse oder Gemüse gefüllt und meist mit Sauce serviert oder überbacken.

Einige bekannte Nudelsorten:

  • Spaghetti: lange, dünne Nudeln
  • Linguine: etwas breitere, flache Spaghetti
  • Tagliatelle und Fettuccine: Bandnudeln
  • Penne: kurze Röhrennudeln mit schrägen Enden
  • Rigatoni: dickere Röhrennudeln mit gerillter Oberfläche
  • Fusilli: spiralförmige Nudeln
  • Farfalle: schmetterlingsförmige Nudeln
  • Lasagne: flache Nudelplatten für Aufläufe
  • Cannelloni: große Röhrennudeln zum Füllen
  • Ravioli und Tortellini: gefüllte Teigtaschen
  • Spätzle: schwäbische Teigwaren
  • Gnocchi: kleine Kartoffelklöße, die streng genommen keine klassischen Nudeln sind

Beim Kochen von Nudeln ist ausreichend Wasser besonders wichtig. Als Faustregel gilt: Für 100 Gramm Nudeln sollte etwa 1 Liter Wasser verwendet werden. Dadurch haben die Nudeln genug Platz und kleben weniger zusammen. Außerdem sollte das Wasser kräftig gesalzen werden, da die Nudeln selbst kaum Eigengeschmack haben.

Öl im Kochwasser ist nicht notwendig. Es verhindert nicht das Zusammenkleben, sondern sorgt eher dafür, dass die Sauce später schlechter an den Nudeln haftet. Besser ist es, die Nudeln während des Kochens mehrmals umzurühren.

Nach dem Kochen sollten Nudeln nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt werden. Dabei wird die Stärke auf der Oberfläche abgespült, die eigentlich dafür sorgt, dass die Sauce besser an der Pasta haftet. Außerdem kühlen die Nudeln dadurch schneller aus.

Für die richtige Portionsgröße kann man sich an folgenden Mengen orientieren:

  • Vorspeise: etwa 60 Gramm pro Person
  • Hauptgericht: etwa 125 Gramm pro Person
  • Beilage: etwa 80 Gramm pro Person
  • Suppeneinlage: etwa 25 Gramm pro Person

Wer häufig Pasta kocht, kann sich merken: Die richtige Nudelform und eine passende Sauce machen oft den Unterschied zwischen einem einfachen und einem besonders gelungenen Gericht.

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