Rezept Herkunft
Aliter dulcia bedeutet im Deutschen „eine weitere Süßigkeit“ und bezeichnet verschiedene Nachspeisen aus der antiken Küche des Römisches Reich.
Die Rezepte stammen aus De Re Coquinaria, dem einzigen erhaltenen Kochbuch des antiken Rom, das dem Umfeld von Marcus Gavius Apicius zugeschrieben wird.
Im siebten Buch, Kapitel 11, werden mehrere Varianten unter dem Namen Aliter dulcia beschrieben. Diese Version besteht aus einem gekochten Weizenteig, der in Öl ausgebacken und anschließend mit Honig und Pfeffer serviert wird.
Zutatenliste
Für 4 Portionen
- 500 ml kochendes Wasser
- 150 g Weizenmehl Type 405
- Olivenöl zum Braten
- 60 ml Honig
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Garnieren
So wird’s gemacht
Vorbereitung
- Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen
Teig herstellen
- Das Mehl unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen in das heiße Wasser einarbeiten
- So lange rühren, bis ein dicker, geschmeidiger Brei entsteht
- Weiter erhitzen, bis die Masse zu fest zum Rühren wird
- Anschließend vom Herd nehmen
Abkühlen lassen
- Den Brei etwa 2 cm dick auf ein mit Folie ausgelegtes Blech streichen
- Vollständig abkühlen und fest werden lassen
Formen schneiden
- Die feste Masse in beliebige Stücke oder Scheiben schneiden
Ausbacken
- Olivenöl etwa 5 mm hoch in eine Pfanne geben und erhitzen
- Die Teigstücke darin von beiden Seiten goldbraun braten
Abtropfen lassen
- Die gebratenen Stücke mit einem Schaumlöffel herausnehmen
- Auf Küchenpapier abtropfen lassen
Servieren
- Die Kuchenscheiben auf einer Platte anrichten
- Mit Honig beträufeln
- Mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer bestreuen
- Warm servieren
Tipp
Die Kombination aus warmem Honig und schwarzem Pfeffer war typisch für römische Süßspeisen. Durch das Ausbacken erhält das Gebäck eine knusprige Außenseite und einen weichen Kern.
Vorbereitungszeit: ca. 15 Minuten
Garzeit: ca. 20 Minuten
Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
