Originaltext:
Ain fladen gemaht von fleische von lumbel. und ribe drin gein ein vierteil kes. und tu eyer genuc drin. und machez veitz genuc mit specke. und slah ez uf ein blat gemaht von teyge. und swinin clawen oder kalbzfüezze drunder geworren. und die fülle mitten druf gesetz. und daz heizt ein bastede von guten hüenren wol gemaht.
Übersetzung ins Hochdeutsche:
Ein Fladen aus Fleisch vom Lendenstück wird so gemacht: Man reibt etwa ein Viertel Käse hinein und gibt genügend Eier dazu. Außerdem macht man die Masse reichhaltig mit Speck.
Dann streicht man alles auf einen Teigfladen. Darunter gibt man Schweinsklauen oder Kalbsfüße.
Die Füllung wird in die Mitte gesetzt. Das nennt man eine Pastete aus guten Hühnern, gut zubereitet.
Moderne Fassung
Zutaten
- 300 g Fleisch oder Innereien
- 75 g geriebener Käse
- 3 Eier
- 100 g Speck
- Schweineklauen oder Kalbsfüße
- 1 Portion Teig für eine Pastete
- etwas Salz
- Gewürze nach Wahl
Zubereitung
Das Fleisch oder die Innereien fein hacken.
Den geriebenen Käse, die Eier und fein gewürfelten Speck hinzufügen und gut vermengen.
Nach Belieben würzen und leicht salzen.
Den Teig ausrollen und eine Form damit auslegen.
Die vorbereiteten Schweineklauen oder Kalbsfüße als Unterlage in die Form geben.
Die Fleischfüllung mittig daraufsetzen.
Die Pastete im vorgeheizten Ofen bei 180 °C goldbraun backen.
Heiß servieren.
