Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com
 
 Foto „Herzmuscheln" von Colin Smith via Wikimedia Commons

Herzmuscheln sind weit verbreitete Muscheln, die in sandig-schlammigen Böden von Küstengewässern leben, besonders in der Nordsee und teilweise auch in der westlichen Ostsee. Ihren Namen verdanken sie ihrer charakteristischen Form: Die bauchige, deutlich gerippte Schale erinnert an ein Herz und kann farblich von weiß über grau bis braun variieren. In der Regel erreichen Herzmuscheln einen Durchmesser von etwa fünf Zentimetern.

Für Verbraucher sind Herzmuscheln vor allem in der Zeit von Anfang August bis Mitte Dezember erhältlich, da sie in diesem Zeitraum gefangen werden. Geschmacklich zeichnen sie sich durch ein leicht nussiges Aroma mit einer frischen Meeresnote aus. In der Küche sind sie vielseitig einsetzbar: Sie können sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden, wobei sie besonders häufig in Suppen, Ragouts oder auch in gehaltvollen Fischgratins Verwendung finden.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind Herzmuscheln sehr leicht und zugleich eiweißreich. Sie enthalten nur wenige Kalorien und nahezu kein Fett oder Kohlenhydrate, liefern dafür aber hochwertiges Eiweiß und sind somit eine gesunde Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung.