Mehl gibt es in vielen verschiedenen Sorten, die sich durch Feinheit, Typenzahl und Verwendungszweck unterscheiden. Sehr feines Mehl wie Weizenmehl Type 405 ist weich und eignet sich besonders gut für Kuchen, Kekse, Torten oder feine Backwaren. Weizenmehl Type 550 ist etwas kräftiger und wird häufig für Brötchen, Hefeteig, Pizza oder Brot verwendet. Dunklere Mehle wie Type 1050 sind besonders gut für Mischbrote und herzhafte Backwaren geeignet.
Die Typenzahl zeigt an, wie viele Mineralstoffe und Bestandteile des Korns im Mehl enthalten sind. Je höher die Zahl, desto dunkler und kräftiger ist das Mehl. Gleichzeitig enthält es mehr Ballaststoffe und Nährstoffe. Vollkornmehl enthält nahezu das gesamte Korn und ist daher besonders sättigend und nährstoffreich.
Neben Weizenmehl sind auch Dinkel- und Roggenmehl sehr beliebt. Dinkelmehl hat einen leicht nussigen Geschmack und eignet sich gut für Brot, Brötchen, Kuchen oder Pfannkuchen. Roggenmehl wird vor allem für kräftige Brote und Mischbrote verwendet und sorgt für ein herzhaftes Aroma.
Außerdem gibt es griffige und doppelgriffige Mehle. Diese sind etwas gröber gemahlen, nehmen Flüssigkeit langsamer auf und eignen sich besonders gut für Strudelteig, Nudelteig, Knödel oder Spätzle. So kann je nach Rezept die passende Mehlsorte ausgewählt werden.
