Beliebte Speisepilze
Speisepilze sind essbare Pilze, die seit Jahrhunderten in vielen Küchen weltweit geschätzt werden. Sie überzeugen nicht nur durch ihren besonderen Geschmack, sondern auch durch ihre Vielseitigkeit in der Zubereitung. Ob gebraten, gekocht, gegrillt oder getrocknet – Pilze bereichern zahlreiche Gerichte.
Zu den bekanntesten Speisepilzen gehören etwa der Champignon, der wegen seines milden Aromas besonders beliebt ist, sowie der Steinpilz, der oft in Suppen, Saucen und Risotto verwendet wird. Ebenfalls geschätzt werden der Pfifferling mit seinem würzigen Geschmack und der Austernpilz, der sich gut für Pfannengerichte eignet.
Pilze enthalten viele wichtige Nährstoffe wie Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Gleichzeitig sind sie kalorienarm und passen daher gut zu einer ausgewogenen Ernährung.
Beim Sammeln von Wildpilzen ist jedoch Vorsicht geboten, da einige essbare Arten giftigen Pilzen sehr ähnlich sehen. Deshalb sollten nur Pilze gesammelt werden, die eindeutig bestimmt werden können.
Austernpilze


Wikipedia.org / claralieu
Austernpilze sind würzig und aromatisch, fast wie Kalbfleisch, aber kalorienarm und ballaststoffreich. Am besten greifst du zu frischen Pilzen und bewahrst sie im Kühlschrank oder an einem kühlen, dunklen Platz auf – so bleiben sie länger lecker. Perfekt für Pfanne, Suppe oder Pasta!
Champignons


Wikipedia.org / Holger Krisp
Champignons gibt es das ganze Jahr in verschiedenen Sorten und Größen. Weißer Champignon ist am beliebtesten, hellbraune und braune Sorten gibt es ebenfalls – der braune Champignon hat den kräftigsten Geschmack. Champignons sind kalorienarm (16 kcal pro 100 g) und reich an Vitaminen und Kalium. Sie sollten nicht länger als 2–3 Tage im Kühlschrank gelagert werden, da sie sonst schwammig werden und an Festigkeit verlieren.
Pfifferlinge


Wikipedia.org / Anneli Salo
Pfifferlinge (auch „Schwammerl“ oder „Reherl“) sind ein beliebter Wildpilz, der nur von Juni bis Mitte September Saison hat, da er nicht kultiviert werden kann. In Deutschland stammen die angebotenen Pfifferlinge meist aus Ost- und Mitteleuropa. Achten Sie beim Kauf auf leuchtend gelbe Pilze ohne feuchte oder dunkle Stellen; ausgetrocknete oder runzelige Pfifferlinge schmecken weniger gut. Sie sollten nicht länger als 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Pfifferlinge sind kalorienarm (15 kcal pro 100 g), enthalten 2,5 g Eiweiß, 0,2 g Kohlenhydrate, 0,5 g Fett, 4,7 g Ballaststoffe und haben einen Wassergehalt von 91 %.
Shiitake


Wikipedia.org / Edruska
Shiitake stammt ursprünglich aus Japan und China, wo er auch wild wächst, und wird seit Jahrhunderten geschätzt. In Deutschland ist er nach Champignons der zweitbeliebteste Speisepilz, bekannt für seinen aromatischen, leicht knoblauchartigen Geschmack. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Shiitake-Pilze seit langem zur Linderung von Magenbeschwerden, Kopfschmerzen oder Schwindel eingesetzt.
Sie sind kalorienarm (34 kcal pro 100 g) und enthalten 2,2 g Eiweiß, 7 g Kohlenhydrate, 0,5 g Fett und 2,5 g Ballaststoffe.
Pilze richtig behandeln
Pilze niemals in Plastiktüten transportieren – sie „schwitzen“ sonst und verderben schnell. Zu Hause sofort luftig ausbreiten und innerhalb von 24 Stunden putzen, von Wurmstellen befreien und zubereiten oder haltbar machen. Pilze nicht in Wasser einweichen, sondern mit Bürstchen oder Tuch reinigen. Stiel nur teilweise abschneiden, bei Wildpilzen lose Haut, Lamellen oder Röhrenschicht entfernen, schlechte Stellen wegschneiden und auf Maden kontrollieren. Danach nach Rezept in feine Scheiben oder größere Stücke schneiden.
