Bavette Rucola und Tomaten - Autor:  sabotrax @ flickr.com

Rezept Herkunft

Die Asantsauce (Aliter Laseratum) ist ein Rezept aus der antiken römischen Küche. Die Sauce basiert auf einer aromatischen Mischung aus Kräutern, Gewürzen, Honig, Essig und Fond und wurde traditionell zu Fleischgerichten serviert.

Besonders charakteristisch ist die Verwendung von Silphium beziehungsweise Asant (Asafoetida), einem stark aromatischen Gewürz, das in der antiken Küche hoch geschätzt wurde. Heute ist Asafoetida vor allem aus der asiatischen Küche bekannt.

Das Rezept stammt aus De re coquinaria, dem ältesten vollständig erhaltenen Kochbuch des antiken Rom, das traditionell Marcus Gavius Apicius zugeschrieben wird.

Zutatenliste

Für ca. 4 Portionen

  • 1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise gemahlener Kümmel
  • 1 Prise gemahlener Anis
  • 1 EL glatte Petersilie
  • 1/2 TL getrocknete Minze
  • 1 Prise Asantpulver
    (Asafoetida)
  • 1 Prise gemahlener Zimt
  • 1 Prise gemahlene Frauenminze
    oder normale Minze
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 1 TL Weißweinessig
  • 250 ml Fleisch- oder Wildfond

So wird’s gemacht

Kräuter vorbereiten

  • Petersilie fein hacken
  • Die getrocknete Minze zerbröseln

Gewürzmischung herstellen

  • Pfeffer, Kümmel, Anis, Minze, Asant, Zimt und Frauenminze fein mörsern
  • Die Petersilie hinzufügen
  • Alles gründlich vermengen

Sauce kochen

  • Fond, Honig und Weißweinessig in einem Topf verrühren
  • Die Kräuter- und Gewürzmischung einrühren
  • Das Lorbeerblatt hinzufügen
  • Die Sauce zum Kochen bringen
  • Anschließend die Hitze reduzieren
  • Etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce leicht reduziert ist

Fertigstellen

  • Das Lorbeerblatt entfernen
  • Die Sauce heiß servieren

Servieren

  • Die Asantsauce warm zu Fleischgerichten reichen
  • Besonders gut passt sie zu gebratenem oder geschmortem Fleisch

Tipp

Asant besitzt ein sehr intensives Aroma und sollte sparsam verwendet werden. In kleiner Menge verleiht das Gewürz der Sauce eine würzige Tiefe, die typisch für viele antike römische Gerichte ist.

Verwendung

  • Zu Fleischgerichten servieren
  • Besonders passend zu Wild, Lamm oder gebratenem Geflügel

Vorbereitungszeit: ca. 10 Minuten
Garzeit: ca. 5 Minuten
Gesamtzeit: ca. 15 Minuten

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.